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Kirchenvorstand 2021 - 2027

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Von l.n.r. : Pfarrerin Maren Bezold, Günter Brüshaber, Vorsitzende Erika Lipowicz, Thomas Berlenbach, Erich Wagner, Marion Schäfer, Dr. Regina Bechstein-Walther, Ilse Etzel, Hans Groetsch

Dr. Regina Bechstein-Walther

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Regina Bechstein-Walther

Dr. Regina Bechstein-Walther
61 Jahre
Florstädter Str. 38, Ossenheim
verheiratet, 2 Kinder
selbst. Tierärztin

Mein größtes Ziel für unsere Kirchengemeinden Fauerbach und Ossenheim ist auch für die Zukunft: „Die Kirche unbedingt im Dorf lassen!“

Durch den Zusammenschluss unserer Gemeinden ist es gelungen, außerhalb des „Shutdowns“ an jedem Sonn- und Feiertag Gottesdienste in jeweils einer Gemeinde anzubieten. Dieses Angebot soll weiter bestehen bleiben, denn die kleineren Gemeinden dürfen im „Großen Kooperationsraum“ nicht untergehen.

Mit unseren ganz eigenen Traditionen und gemeinsam neuen Gottesdienstformen wollen wir uns gegenseitig unterstützen und unseren „Kooperationsraum“ noch attraktiver machen.

Thomas Berlenbach

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Thomas Berlenbach

56 Jahre
Hinter’m Alten Ort 25, Ossenheim
verheiratet, fünf Kinder
Lehrer

In den letzten Jahren sind die Gemeinden von Ossenheim und Fauerbach zu einer zusammengewachsen. Ich würde gerne auch weiterhin die Entwicklung unserer Gemeinde im Kirchenvorstand begleiten und mich mit darum bemühen, dass wir unsere Eigenständigkeit sinnvoll mit der Kooperation mit anderen Gemeinden verbinden.

Günter Brüshaber

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Günter Brüshaber

65 Jahre
Bünauring 31, Fauerbach
verheiratet, 1 Sohn
Rentner

Ich möchte weiterhin meine Erfahrungen und Fachkenntnisse im Bauausschuss einbringen und so zur Erhaltung der gemeindeeigenen Gebäude beitragen.

Auch die Mitarbeit im Finanzausschuss ist für mich ein wichtiges Anliegen.

Bei allen anderen Aufgaben der Gemeindearbeit werde ich mich dort einbringen, wo ich gebraucht werde.

Ilse Etzel

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Ilse Etzel

69 Jahre
Städter Str. 11, Fauerbach
verheiratet, 3 Söhne
Lehrerin i.R.

Schon lange bin ich Mitglied des Kirchenvorstandes, dessen Arbeit ich reizvoll und interessant finde…. In unserer Kirchengemeinde habe ich eine halbe Stelle als Organistin und deshalb bin ich an der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste besonders interessiert.

Schon in der Vergangenheit habe ich mich im Seniorenkreis mit eingebracht; für diese Aufgabe werde ich zukünftig verstärkt da sein.

Zu meinen Aufgaben in der Gemeinde gehört auch die Organisation und Durchführung der Weltgebetstage. Ein gutes Miteinander der christlichen Gemeinden (Ökumene) liegt mir sehr am Herzen.

Im Dekanat bin ich Mitglied des Dekanatssynodalvorstandes und ich singe in der Friedberger Kantorei mit.

Ich bin gerne in unserer Fauerbacher-Ossenheimer Gemeinde.

Hans Groetsch

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Hans Groetsch

53 Jahre
Kettelerstraße 42a, Friedberg
geschieden, 2 erwachsene Töchter
Dipl. Ing.

Im neu zu wählenden erstmals nun gemeinsamen Kirchenvorstand der fusionierten Gemeinden möchte ich mich gerne weiterhin mit dem Thema Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Formen beschäftigen und auch den Blick auf die Musik, für die ich durch meine Aktivitäten in verschiedenen Posaunenchören seit meiner Jugend ein Faible habe, nicht vernachlässigen. Gerne blicke ich dabei auch immer wieder einmal über die Grenzen unserer zwar vergleichsweise kleinen aber doch lebendigen Gemeinde hinaus, um Ideen und Anregungen zu finden, die unser Gemeindeleben bereichern können. 

Erika Lipowicz

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Erika Lipowicz

63 Jahre
Am Schramm 3, Fauerbach
verheiratet, 3 Söhne
Gemeindesekretärin

Ich bin seit vielen Jahren mit großer Freude und unterschiedlichem Engagement im Kirchenvorstand aktiv und möchte gerne weiterhin die vielfältigen Aufgaben unseres Gemeindelebens unterstützen. Die Herausforderungen in unserem kommenden Kooperationsraum möchte ich zum Wohle unserer Gemeinden Fauerbach und Ossenheim begleiten und mitgestalten. Auch sind mir die Gottesdienste und die Mitarbeit in den einzelnen Ausschüssen sowie die Verwaltungsaufgaben unserer Gemeinde wichtig. Dazu zählt auch die Mitarbeit in sozialen Bereichen für alle Menschen, die in unserer Gemeinde leben.

Marion Schäfer

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Marion Schäfer

62 Jahre
Forsthausstraße 24, Ossenheim
Bundesbankangestellte
(seit August 2020 in der Freistellung der Altersteilzeit)

Die Kirche empfinde ich als wichtigen Bestandteil unseres Lebens. Sie ist eine unverzichtbare Institution in unserer Gesellschaft.

Für unsere kleine Gemeinde ist es mir wichtig, dass das Gemeindeleben lebendig bleibt und für jung und alt annehmbar gestaltet wird. Ich konnte selbst erfahren wie viel lebendiger und persönlicher das Leben in einer dörflichen Gemeinschaft ist.

Gerne engagiere ich mich für Arbeiten, die die Gemeinschaft fördern und das Gemeindeleben bereichern.

Erich Wagner

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Erich Wagner

62 Jahre
Richard-Musch-Straße 2, Ossenheim
verheiratet, zwei Kinder
IT-Fachmann

Die Kirche liegt mir am Herzen. Als gebürtiger Ossenheimer bin ich der Kirche, der Gemeinde und dem evangelischen Glauben sehr eng verbunden.

Meine Erfahrung - sei es in Vereinen, Institutionen oder als ehemaliger Ortsvorsteher - möchte ich nunmehr in die Kirchentätigkeit einbringen.

Für den Kirchenvorstand selbst kandidiere ich zum ersten Mal und freue mich auf neue Impulse.

Für die Schwerpunkte in der Kirchenvorstandsarbeit habe ich derzeit keine konkreten Wünsche. Wichtig ist mir aber die Pflege der Traditionen und die Bereitschaft Neues anzupacken ohne den Blick auf die finanziellen Möglichkeiten zu verlieren. Auch ein Mitwirken in der Gebäudeverwaltung und -erhaltung könnte ich mir vorstellen. 

Kirchenvorstand 2015 - 2021

Aus Fauerbach:

  • Günter Brüshaber
  • Peter Dern
  • Ilse Etzel
  • Hans Groetsch
  • Johannes Hübner
  • Edda Kahlert
  • Erika Lipowicz (Vorsitzende des Kirchenvorstands)

Aus Ossenheim:

  • Dr. Regina Bechstein-Walther
  • Thomas Berlenbach
  • Gudrun Cott
  • Marion Schäfer
  • Ursula Schilling
  • Renate Schusser
  • Olaf Stephan †
  • Marion Storm

Außerdem stellv. Vorsitzender Pfarrer Christian Brost.

Rückblick

Rückblick auf die vergangene sechsjährige Amtsperiode des Kirchenvorstandes

Die Kirchenvorstandssitzung am 09.06.2021 war die letzte, an der Pfarrer Christian Brost noch teilnahm. Da kurz darauf auch die Kirchenvorstandswahlen stattfanden, war das ein gebotener Anlass, sich in Erinnerung zu rufen, welche Aufgaben, Ereignisse und Herausforderungen es in der dann bald vergangenen Amtsperiode zu bewältigen galt. 

Als diese Amtsperiode 2015 begann, waren es noch zwei separat tagende Kirchenvorstände, nur ab und an fanden nach Bedarf gemeinsame Sitzungen statt. 

Viel ist seitdem geschehen und hielt und hält die Kirchenvorstände insgesamt, machmal auch „nur“ einzelne neben dem „normalen Amtsgeschäft“ stets oder immer wieder auf Trab,manche Dinge blieben leider auch unterwegs auf der Strecke, die Gründe für Erfolge und Mißerfolge sind vielfältig und nicht immer klar zu benennen. 

Vielen Entscheidungen gingen lange Lern- und Diskussionsprozesse nicht nur in den Kirchenvorstandssitzungen voraus und sind oft auch mit gefassten Beschlüssen noch lange nicht beendet.

2015 trafen sich die Redaktionsteams aus Fauerbach und Ossenheim und beschlossen auf Initiative des Kirchenvorstandes, den Versuch eines gemeinsamen Gemeindebriefes zu wagen.

Das Fauerbacher Gemeindehaus erhielt neue Fenster, weitere notwendige Umbaumaßnahmen erfolgten.

Pfarrer Norbert Kirr trat 2016 in den verdienten Ruhestand und es galt, die Pfarrstelle auszuschreiben und neu zu besetzen.

Im selben Jahr erfolgte nach intensiver Vorbereitung die Visitation mit einem interessanten und bereichernden Austausch mit der Gemeinde in Bad Vilbel-Dortelweil.

Die Vakanz endete 2017 mit dem Dienstantritt von Pfarrer Christian Brost.

Zuvor galt es, das Pfarrhaus in Ossenheim zu renovieren.

Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum waren vorzubereiten.

Nach dem später erfolgten Auszug von Pfarrer Kirr war auch das Fauerbacher Pfarrhaus Objekt größerer Reparaturen und Umbauten, um zum einen die Vermietung als Wohnung an Drittte sowie die weitere Nutzung als nunmehr einziges Gemeindebüro zu ermöglichen.

Der Fauerbacher Küster legte sein Amt nieder, die Stelle wurde nicht neu besetzt, die Aufgaben wurden seitdem überwiegend von Kirchenvorstehern übernommen.

Anfang 2019 erarbeiteten die Kirchenvorstände aus Fauerbach und Ossenheim in einem Klausurwochenende in Arnoldshain das Thema Gemeindefusion.

Seit 2020 sind wir nun eine Gemeinde.

3 Familien wurden mittels Kirchenasyl vor der drohenden Abschiebung bewahrt.

Die fusionierte Gemeinde ist mittlerweile Bestandteil des Kooperationsraums Friedberg; wie weit das Chance, wie weit Herausforderung ist, wird die Zeit zeigen.

Mit der „Doppik“ wurde ein neues Buchhaltungssystem für die Verwaltung eingeführt.

„Color for Church“ wurde leider nicht mehr fortgeführt.

Ein neuer Gottesdienstplan wurde verabschiedet.

Das Abendmahl für Kinder war eine schöne Neuerung, die gut ankam.

Die Heizung der Fauerbacher Kirche musste erneuert werden.

Die Stühle des Gemeindehauses wurden ersetzt.

Das neue Gesangbuch „EG+“ wurde eingeführt.

Ausbesserungs- und Reparaturarbeiten an beiden Kirchen und Pfarrhäusern bleiben ein permanenter Kosten- und Aufwandstreiber.

Zweimal wurde in der Fauerbacher Kirche eingebrochen, zum Glück ohne größere Konsequenzen, leichte Schäden galt es zu beheben, Wertgegenstände wurden nicht entwendet.

Die Kooperation der Konfigruppen über die Gemeindegrenzen hinaus kommt gut an und ist ein voller Erfolg.

Eine neue Mikrofonanlage und Lautsprecher wurden für Fauerbach angeschafft.

Die Fauerbacher Kirche wird einer rumänisch-orthodoxen Gemeinde für ihre Gottesdienste zur Verfügung gestellt.

Ein Hausmeister wurde eingestellt.

Die Sitzpolster in der Fauerbacher Kirche wurden erneuert.

Leider hat das Ossenheimer Kindergottesdienstteam seine engagierte Arbeit nicht mehr fortführen können, eine Lösung ist noch nicht gefunden.

Der Fauerbacher KiGo-Brunch läuft weiter.

Die Gemeindehomepage wurde überarbeitet und komplett neu gestaltet.

Seit Anfang 2020 erforderte Corona immer wieder Überlegungen und schwierige Entscheidungen über die Durchführbarkeit von Gottesdiensten und Veranstaltungen, 

Hygienekonzepte sowie die Nutzungsmöglichkeiten von Kirche und Gemeindehaus intern wie extern. Eine permanente Herausforderung, die aber auch neue Ideen weckte und zu manchen kreativen Lösungen führte. Die Videogottesdienste wurden gut angenommen und auch die Gottesdienste im Freien waren bereichernd und nicht nur eine Notlösung. 

Der Gemeindechor konnte coronabedingt nicht weitergeführt werden, ob er eine Zukunft nach der Pandemie haben wird, ist unklar.

Künftige Einschränkung durch die Landeskirche bezüglich nutzbarer Flächen und Räume für die Gemeinden machten bauliche Veränderungen erforderlich, die kontrovers diskutiert wurden und auf das absolut notwendige Minimum beschränkt werden konnten.

Angedacht, aber bislang nicht angegangen wurden Projekte zur Begrüßung von Neubürgern.

Auch die Aktivitäten für und mit Senioren sind in der letzten Zeit leider recht kurz gekommen. Hier ist gewiss ebenfalls weiterer Handlungsbedarf gegeben 

Ähnliches gilt für die Jugendarbeit. Hier mag der Kooperationsraum eventuell Chancen bieten.

Die Liste ist gewiss nicht vollständig, aber umfangreich, insbesondere wenn man sich klar macht, dass hinter allen Entscheidungen auch Verantwortung und gegebenfalls Handlungsbedarf steht, der praktisch ausschließlich durch das persönliche Engagement von Ehrenamtlichen abgedeckt wird. Eine Menge wurde auf den Weg gebracht, vieles erfolgreich abgeschlossen oder eingerichtet, etliches bleibt noch oder weiterhin zu tun. 

Mit der neuen Amtsperiode bleiben viele vertraute Gesichter erhalten, wir bedanken uns auch hier nochmals bei allen, die in den letzten 6 Jahren die Geschicke der Gemeinde als Kirchenvorstand mit gelenkt haben. Wir denken auch an die, die wir leider vor Ende der Amtszeit verabschieden mussten, wenn wir nun mit Hoffnung und Zuversicht nach vorne schauen. Viel wurde bewegt, so kann und wird es auch weitergehen, dem neuen Kirchenvorstand sei dafür alles Gute und die weiterhin tatkräftige Unterstützung durch die Gemeinde gewünscht.

Zusammengestellt von Kirchenvorstandsmitglied Hans Groetsch

An dieser Stelle allen ausscheidenden Kirchenvorsteher*innen für Ihren Dienst in unserer Gemeinde in den vergangenen 6 Jahren sehr herzlichen Dank. 

Gemeinsam wurden viele positive Veränderungen für unserer Gemeinde erarbeitet und beschlossen. Es wuchs ein Team zusammen, das vertrauensvoll miteinander umgegangen ist und das Wohl der Gemeinde nie aus dem Blick verloren hat.

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