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Unsere Kirchen

Die Evangelische Kirchengemeinde Fauerbach und die Evangelischen Kirchengemeinde Ossenheim haben seit 1. Januar 2020 zur Kirchengemeinde Fauerbach-Ossenheim fusioniert.

Die evangelische Kirche in Fauerbach

ChBInnenraum der Kirche in Fauerbach mit Blick auf Kanzel, Altar und Orgel
Blick in die Fauerbacher Kirche

Die Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet und ist ein typisches hessisches Kirchengebäude aus Bruchstein auf einem wehrhaft aufgemauerten Hochplateau, auf dem wohl schon seit dem 13. Jahrhundert eine Marienkapelle stand.

Im Inneren des Langhauses spannt sich seit 1857 ein hölzernes Tonnengewölbe vom Herrenstuhl über dem Eingang bis zur Orgelempore hinter dem Altar. Die klare Gliederung vermittelt den Eindruck einer größeren Kirche und bietet den Besuchern gleichzeitig das Gefühl der Geborgenheit.

Heute besteht die Fauerbacher Kirchengemeinde aus ca. 1315 Gemeindemitgliedern

Ausführliche Informationen über unsere Kirche und deren Geschichte finden Sie in unserem reich bebilderten Kirchenführer. Daraus sind auch die Daten und das Foto unserer Kirche entnommen.

Die evangelische Kirche in Ossenheim

BrostOsterglocken vor der Ossenheimer Kirche
Frühjahrsstimmung an der Ossenheimer Kirche

Ursprünglich nahm man das Jahr 1608 als Entstehungsjahr des heutigen Kirchenbaus an.

Doch ein 2013 erstelltes dendrochronologische Gutachten hat folgende Aussage:

Anhand von vier entnommenen Bohrkernen aus den mittelalterlichen Gebälkhölzern des heutigen Dachstuhls wird das Entstehungsjahr des gesamten Dachstuhls auf das Jahr 1343 festgelegt.

Die große Zahl der 1927 wiederverwendeten Sparren zeigt ebenfalls an, dass sich das Dachwerk von 1343 nicht auf den Chorbereich beschränkt hat. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit kann angenommen werden, dass die Kirche bereits damals die heutige Größe hatte und die Jahreszahl 1608 im Sturz des Westeingangs bezeichnet nur einen Umbau, der den Baukörper nicht veränderte. Da andererseits bislang keine älteren Baureste bekannt sind, gilt bis auf Weiteres als Baujahr der heutigen Kirche das Jahr 1343.


Die Fenster im Altarraum sind eine Arbeit des Darmstädter Künstlers Staudt. Besonderes Augenmerk verdient das sogenannte Auferstehungsfenster. Von besonderem Wert sind auch ein Epitaph im Chorbereich und zwei außen neben der Eingangstür angebrachte, sowie der Mühlenstein und auf Pfarrherren verweisende Grabsteine.

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